Aktuelles

Überbrückungshilfe II: Überbrückungshilfe wird verlängert, ausgeweitet und vereinfacht

Die Überbrückungshilfe wird über den 30.09.2020 hinaus verlängert und findet Fortsetzung in den Monaten September bis Dezember 2020. Gegenüber der Überbrückungshilfe I, die am 30.09.2020 ausläuft ergeben sich einige wichtige Änderungen. Zu den Änderungen zählen eine  Flexibilisierung der Eintrittsschwelle, die ersatzlose Streichung der KMU-Deckelungsbeträge von 9.000 Euro bzw. 15.000 Euro, die Erhöhung der Fördersätze, und …

Ihr Jahresabschluss 2020: Nie war dieser so wertvoll wie jetzt

Die meisten Unternehmerinnen oder Unternehmer beschäftigen sich momentan vermutlich mit ganz anderen Themen als dem Jahresabschluss 2020: „Das hat doch Zeit bis ‚irgendwann‘ im kommenden Jahr“. Hat es leider nicht! Dafür gibt es zwei Gründe: 1. Sie sollten als Unternehmerin oder Unternehmer immer genau wissen, wo Sie mit Ihrem Unternehmen am 31.12.2020 stehen. Und dafür …

„Digital jetzt“ – Neues Förderprogramm zur Digitalisierung

Digitale Technologien und Know-how entscheiden in der heutigen Arbeits- und Wirtschaftswelt über die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Damit der Mittelstand die wirtschaftlichen Potenziale der Digitalisierung ausschöpfen kann, unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit dem Programm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“. Das Programm bietet finanzielle Zuschüsse …

Kabinett beschließt das Behinderten-Pauschbetragsgesetz

Das Bundeskabinett hat am 29. Juli 2020 ein Gesetz zur Erhöhung der Behinderten-Pauschbeträge und Anpassung weiterer steuerlicher Regelungen (Behinderten-Pauschbetragsgesetz) beschlossen. Konkret sind die folgenden Maßnahmen vorgesehen: ƒ Verdoppelung der Behinderten-Pauschbeträge Die Höhe des Behinderten-Pauschbetrags ist weiterhin vom Grad der Behinderung abhängig. Die Behinderten-Pauschbeträge sollen verdoppelt werden. Diese Rechtsänderung ist ab dem VZ 2021 anzuwenden. ƒ …

tatort:steuern – Ausgabe 03-2020

tatort:steuern steht in diesem Jahr vor einer Herausforderung der besonderen Art. In den vergangenen Jahren mussten wir oft feststellen, dass in der Steuergesetzgebung wenig passiert. Bei der Themenwahl haben wir dass meist auf sigenannte Dauerbrenner, wie die korrekte Führung des Fahrtenbuchs, die Tücken der Erbschaftsteuer oder die Risiken der Betriebsprüfung zurückgegriffen. Seit Februar überschlagen sich …

Informationsbrief September 2020

Unser aktueller Informationsbrief September 2020 ist ab sofort verfügbar. Diesmal informieren wir Sie über Sachbezüge, wie beispielsweise Gutscheine oder Geldkarten, die eine schöne Möglichkeit sind Ihren Mitarbeitern Wertschätzung auszudrücken. Aber Vorsicht: Seit Januar 2020 gelten neue Regeln für die Unterscheidung  zwischen Sachbezug und Geldleistung. Ein Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen soll jetzt für Klarheit sorgen. …

Vorsicht bei der Dienstwagenabrechnung

Durch das Zweite Corona-Steuerhilfegesetz wird der Regelsteuersatz bei der Umsatzsteuer für die Zeit vom 01.07.2020 bis zum 31.12.2020 von 19% auf 16% herabgesetzt. Der inländische Listenpreis am Tag der Erstzulassung ist die Bemessungsgrundlage für den geldwerten Vorteil aus der privaten Nutzungsmöglichkeit und für den geldwerten Vorteil aus der Kfz-Nutzung für Wege zwischen Wohnung und erster …

Rechtsbehelfsbelehrung eines Verwaltungsaktes des Finanzamts enthält keinen Hinweis auf die Möglichkeit der Einspruchseinlegung per E-Mail

Der BFH hatte sich mit der Fragestellung zu beschäftigen wenn Rechtsbehelfsbelehrungen von Verwaltungsakten der Finanzämter keinen Hinweis auf die Möglichkeit der Einspruchseinlegung per E-Mail enthalten. Mit seinem Urteil vom 28.4.2020 VI R 41/17 positioniert sich der BFH eindeutig und stellt fest, dass die Rechtsbehelfsbelehrung nach § 365 Absatz 2 AO in diesem Fall unrichtig ist. …

Künstliche Befruchtung einer alleinstehenden Frau führt zu außergewöhnlichen Belastungen

Kosten für die künstliche Befruchtung einer Frau können zu steuerlich abzugsfähigen außergewöhnlichen Belastungen führen, wobei es nicht darauf ankommt, ob die Frau verheiratet ist oder in einer festen Beziehung lebt. Dies hat der 1. Senat des Finanzgerichts Münster mit Urteil vom 24. Juni 2020 (Az. 1 K 3722/18 E) entschieden. Bei der im Streitjahr 40 …

Nordrhein-Westfalen hilft Alleinerziehenden schnell und unbürokratisch

Als weitere Steuererleichterung aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus werden die Finanzämter in Nordrhein-Westfalen höheren Entlastungsbetrag für Alleinerziehende berücksichtigen. Im Rahmen des Konjunkturpakets des Bundes zur Abfederung der Folgen der Corona-Pandemie werden alleinerziehende Mütter und Väter steuerlich stärker entlastet. Der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende wird für die Jahre 2020 und 2021 mehr als verdoppelt – er steigt …