Aktuelle Situation

Seit etwa einer Woche ist Deutschland im Ausnahmezustand. Eine Informationsflut in Bezug auf den Virus, aber auch in Bezug auf wirtschaftliche Auswirkungen und evtl. Lösungsversuche hat Sie und uns erreicht. Behutsam möchten wir uns daher, nur in der gebotenen Kürze, nochmals bei Ihnen melden.

Wir tauschen uns regelmäßig mit unseren langjährigen Kooperationspartnern und Kollegen intensiv aus, um Ihnen bestmögliche Informationen zur Verfügung zu stellen. Im Zweifel sprechen Sie uns bitte direkt an, wenn Sie Fragen haben.

Nachfolgend geben wir Ihnen einige Antworten auf die Fragen, die uns in den letzten Tagen immer wieder erreicht haben,

1. Unsere Kanzlei
Unsere Kanzlei ist nach wie vor geöffnet, unsere Mitarbeiter arbeiten in Schichten im Homeoffice sowie — unter Beachtung von Abstandsregeln — in der Kanzlei weiter. Die Erledigung fristge-bundener Arbeiten, u. a. die Erstellung der Lohn- und Gehaltsabrechnungen sowie eine uneinge-schränkte Erreichbarkeit per Telefon oder Mail sind sichergestellt. Unnötige persönliche Kontakte bitten auch wir – im Interesse der Allgemeinheit – zu reduzieren.

2. Steuererklärungen 2019
Einige Mandanten brachten uns auf die Idee: Der freiwillige Hausarrest und die damit verbundene freie Zeit kann gut genutzt werden, die privaten oder betrieblichen Steuerunterlagen für 2019 zu sammeln und auf den Weg zu uns zu bringen (gerne auch per Mail/Scan oder postalisch, wenn gewünscht mit telefonischer Besprechung). Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie eine Erstattung durch das Finanzamt erwarten – gerade in der heutigen ange¬spannten Zeit. Eingehende Steuer-erklärungen, bei denen eine Erstattung erwartet wird, bearbeiten wir auf Wunsch gerne vorrangig.

3. Entschädigungen statt Kurzarbeiter-Geld und statt Krediten
Bund und Länder sind dabei, Entschädigungsmöglichkeiten zu erweitern und entsprechende Gesetze anzupassen. Eine einheitliche Regelung zur Entschädigung bei Umsatzausfall gibt es allerdings noch nicht. Kreditmöglichkeiten sind vorhanden, viele Unternehmer wünschen sich aber eine Bezuschussung, um sich nicht verschulden zu müssen.

§ 56 Infektionsschutzgesetz sieht zwar eine solche Entschädigung vor, allerdings nur bei ordnungs-behördlichem Verbot der Ausübung der Erwerbstätigkeit. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat klargestellt, dass die bisher getroffenen Maßnahmen gegen das Coronavirus, inklusive der beschlossenen Betriebsschließungen, nicht unter diese gesetzliche Regelung fallen.

Bitte bewahren Sie Ruhe und bleiben Sie gesund.