Überbrückungshilfe II: Überbrückungshilfe wird verlängert, ausgeweitet und vereinfacht

Die Überbrückungshilfe wird über den 30.09.2020 hinaus verlängert und findet Fortsetzung in den Monaten September bis Dezember 2020. Gegenüber der Überbrückungshilfe I, die am 30.09.2020 ausläuft ergeben sich einige wichtige Änderungen. Zu den Änderungen zählen eine  Flexibilisierung der Eintrittsschwelle, die ersatzlose Streichung der KMU-Deckelungsbeträge von 9.000 Euro bzw. 15.000 Euro, die Erhöhung der Fördersätze, und die Erhöhung der Personalkostenpauschale.

Bei der Schlussabrechnung sind Nachzahlungen ebenso möglich wie Rückforderungen.
Die Beantragung der Überbrückungshilfe ist weiter nur in einem vollständig digitalisierten Verfahren und einer Antragstellung über einen „prüfenden Dritten“ (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigter Buchprüfer, Rechtsanwalt) möglich.
Besonders Wichtig: Mit der Überbrückungshilfe II ist keine Verlängerung der Antragsfrist für die 1. Phase der Überbrückungshilfe verbunden. oder möglich Anträge für die 1. Phase müssen bis spätestens zum 30.09.2020 gestellt werden.

Bei der Überbrückungshilfe I und bei der Überbrückungshilfe II handelt es sich formal um zwei separate Förderprogramme, für die jeweils ein gesonderterAntrag innerhalb der jeweiligen Frist gestellt werden muss. Es ist nicht möglich, einen gemeinsamen Antrag für die 1. und 2. Phase zu stellen. Es ist auch nicht möglich, nach dem 30.09.2020 rückwirkend einen Antrag für die 1. Phase zu stellen.

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